Barista Ausbildung und Zertifikat: Certified Master Barista

Quelle: dir-info.de (Autor: Marcello Buzzanca )
Das Berufsbild des Barista beinhaltet im weitesten Sinne die Arbeit mit Kaffee und all seinen Variationen, die sich in der Gastronomie wiederfinden. Dabei beschränkt sich das Aufgabenfeld nicht zwangsläufig auf das Brühen und Ausschenken von Kaffee-Getränken, sondern erstreckt sich über die Kundenberatung bis hin zur Unterstützung der Entwicklungs- und Marketingabteilungen von Röstereien durch entsprechendes Praxiswissen und Endkundennähe.
Insofern scheint es nur zwangsläufig, dass sich seit einigen Jahren Bemühungen durchzusetzen scheinen, die eine (in Europa) einheitliche Barista-Ausbildung im Sinne eines Zertifizierungsprogrammes anstreben.
Unbestritten scheint, dass sich ein Barista mit den unterschiedlichen Zubereitungsmethoden und Ingredienzien der sich mehr und mehr diversifizierenden Kaffeesorten auskennen muss, um den immer detaillierter werdenden Wünschen und Nachfragen der Kunden entsprechen zu können.
Insofern hat die Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) als Interessenverbindung von europäischen Kaffeebar-Betreibern, Spezialitätenröster, Kaffeebar-Ausrüster und Importeuren ein dreistufiges Zertifizierungsprogramm aufgelegt, bei dem in drei verschiedenen Levels jeweils ein Zertifikat erworben werden kann. Die Stufe Basic Barista dient als Einstieg in das Zertifikatsprogramm und setzt eine Berufserfahrung als Barista von mindestens 6 Monaten voraus. Darauf aufbauend gibt es den Certified Barista Lehrgang (Berufserfahrung von mindestens einem Jahr) und schließlich den Certified Master Barista (Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren).
Dennoch sei gesagt, dass diese Vereinigung selbst keine Schulungen anbietet, sondern diese über Partner den Interessierten zur Verfügung stellt. Daher ist es schwer zu sagen, wie viel genau die dreistufige im einzelnen Ausbildung kostet (zwischen ca. 2000 Euro und 3000 Euro). Den unterschiedlichen Prüfungen können je nach Schulungsanbieter mehrere Workshops vorausgehen, die meist einen bis drei Tage dauern und ebenso unterschiedliche preisliche Ausstattungen aufweisen (zwischen ca. 150 und 300 Euro pro Workshop/Modul)
Die Prüfung an sich besteht je aus einem mündlichen, schriftlichen und praktischen Teil und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.
Aber auch andere Barista-Akademien bieten entsprechende Zertifikate und Trainingsprogramme an, die ihrerseits zum Teil aus anderen, nicht-europäischen Barista-Ausbildungen bzw. Zertifikatsprogrammen bestehen.
In jedem Fall scheint die schnelle und vielfältige Verbreitung von Kaffeebars und Coffeeshops einen professionellen Umgang mit Kaffee, Kaffeemaschinen und Kunden zu fordern. Dem wollen die Barista-Zertifizierungsprogramme im Wesentlichen gerecht werden.
Der Vorteil einer durch einen Dachverband organisierten Standard-Ausbildung wäre, dass internationale Normen und standardisierte Prüfungen ein Arbeiten im Ausland einfacher und die Anforderungen vergleichbarer machen würden.
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die Red.
andere möglichkeiten zur finanzierung der ausbildung
spiele seit fast 2 jahren mit dem gedanken diesen beruf zu erlernen.arbeite selbst schon sehr lange in der gastronomie und möchte mich gerne weiterbilden.Um so einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen.Doch leider scheiterte es am geld.Daher frage ich sie höflichst welche möglichkeiten ich noch hätte um mir meinen Wunsch zu erfüllen.Ich danke ihnen schon im vorraus für ihre bemühungen.
Mit freundlichem Gruß
M.Busemann-Efkes
Bildungspraemie
Hallo,
evtl. wird diese Weiterbildung durch die Bildungspraemie gefoerdert. http://www.bildungspraemie.info/
Einfach anrufen: Tel.: 0800 2623-000
Gruesse
Ihr Interesse in dem Bereich zu arbeiten
Hallo Herr/Frau M.Busemann-Efkes,
seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken in dieser Branche "Cafe" meinen Berufswunsch in eigener Regie zu erfüllen.
Da sich nun beruflich einiges bei mir, eher plötzlich, geändert hat nach wohlgemerkten 23 Jahren in einer Firma, rückt die Realisierung näher und ich beginne ernsthafter an mein Bestreben heranzugehen.
Es ist schön zu hören, dass sie offenbsichtlich an dieser Arbeit als auch an eine Weiterbildung für diese Arbeit interessiert sind, was ich für Mitarbeiter in einer Firma sehr wichtig halte.
Genauer gesagt, wünschte ich mir für mein Vorhaben Mitarbeiter die einer Weiterbildung immer offen gegenüber stehen und ihren Beruf gerne ausüben.
Nun zu meiner eigentlichen Frage. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass Sie einer dieser Mitarbeiter von mir werden könnten, wer weiß wo sie wohnen, glaube ich die Frage stellen zu dürfen. Was würde ein solcher Mitarbeiter im Monat brutto verdienen müssen/ wollen?
Es sei noch gesagt, dass ich als Arbeitgeber einer solchen Person auch die Weiterbildung, souzusagen als Investition Zukunft,gerne fördern würde.
Könnte ein solcher Arbeitgeber diesen Mitarbeiter dadurch an sein Unternehmen länger auch emotional binden?
Ich strebe dabei eher Menschen mit geringer gewünschter Arbeitszeit, keine Vollzeit an.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke mich im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
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