Barista in China - mit Rosen im Espresso zur Meisterschaft

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Shanghai - Junge Baristi nutzen die guten, alten Kaffeebohnen um damit ungewöhnliche Kaffeekreationen an Baristawettbewerben auszuhecken.
Der Sieger der Chinese Barista Championship gewann mit den Zutaten: Rosen, Zitrone, Milch und Zucker.

Sieben junge chinesische Baristi wurden in der Zubereitung von Cappuccino, Latte und ihren eigenen phantasievollen Kompositionen ausgezeichnet, in denen sie ihre Herrschaft über die vielfältigen Kaffeesorten demonstrierten.
 
Chinas Top-Barista ist ein 28-jähriger Barista von Ningbo in der Zhejiang Provinz. Er gewann die siebte China Barista Championship in Shanghai letzte Woche und wird China im Juni nächsten Jahres auf der World Barista Championship in London vetreten.
 
Beim chatten in englischer Sprache, so wie er auch arbeitet, schuf Zhou Yungui eine besondere Eigenkreation mit Zitrone, Rosen, Milch und Zucker. Er sagt, er wurde von einem alten chinesischen Gedicht über den Frühling inspiriert.
 
In einem anderen Segment des Wettbewerbs erlangten sechs Baristi höchste Auszeichnung in der Achten "East China Barista Championship" für Ost-China letzte Woche, die etwa 50 angehende Barista zur Teilnahme bewog. Die Sieger werden in der "All-China Barista Championship" in Shanghai im März nächsten Jahres teilnehmen dürfen.

Alle wurden nach ihreren grundlegenden Fähigkeiten beurteilt, die herausragenden Leistungen ihrer Eigenkreationen, Kreativität und ihre Fähigkeit die Herstellung der Kaffeegetränke zu erklären. Flair und Stil waren entscheidend.
 
Top Barista Zhou kämpft schon seit vier Jahren bis zum Erreichen dieses Sieges, er war schon Zweiter und Dritter in der Vergangenheit.
 
Zhou bereitet Kaffee schon seit  mehr als sieben Jahre zu. Er ist ein Trainer für die Ningbo Baishide Coffee Co.
Das Kaffeetrinken hat in China gerade erst angefangen und es gibt Coffeeshops und Cafés in jeder Stadt, hier besteht also ein großes Wachstumspotenzial, sagt Zhou.
 
"Das Problem ist, dass viele Verbraucher Kaffee nicht richtig verstehen", sagt er. "In vielen westlichen Ländern, trinken die Menschen zumindest eine Tasse pro Tag, aber in China im Durchschnitt eine Tasse im Jahr."
 
Gewiss, Tee und chinesischer Wein sind die traditionellen Getränke mit ihrem eigenen ausgefeilten Kulturen. Kaffee, der als westlich gilt, ist nur langsam im Kommen.

Die Geschichte der Kaffeebohne hat eine kurze Geschichte in China. Es wird angenommen, dass zuerst Kaffee in Taiwan in den 1880er Jahren kultiviert wurde und später der Provinz Yunnan, die jetzt das große, führende Kaffeeanbaugebiet im Land ist. Wie die meisten kosmopolitischen Städte in China, nahm in Shanghai der Kaffeekonsum schnell zu. Dieser Kaffee galt als Zugeständnis an die britischen, französischen, deutschen und anderen Ansässigen, die in Fremdwährung zahlten und Kaffee in den 1930er Jahren bevorzugten.
 
Zu dieser Zeit galt Kaffeetrinken als ein Zeichen von Status und guten Geschmack, den sich nur wohlhabende Leute leisten konnten.
 
Nach 1949 hat das Kaffeetrinken -, die ausländische Gewohnheit - stark nachgelassen, und während der "Kulturrevolution" (1966-76) wurden die meisten ausländischen Elemente und Gewohnheiten abgeschafft.

In Shanghai konnte Kaffee noch verkauft werden, auch wenn er nicht besonders beliebt war. Diese Verfügbarkeit des Kaffees war bemerkenswert, gab es doch generelle Ablehnung der westlichen Kultur in dieser turbulenten Zeit, vor allem weil westliche Gewohnheiten als faul und dekadent eingestuft wurden.

Durch die Reform-und Öffnungspolitik Chinas in den späten 1970er Jahren, haben sich die Ansichten verändert und Kaffeetrinken ist wieder salonfähig geworden. Heute verbinden Chinesen das Kaffeetrinken mit einem modernen und trendigen Lifestyle.

Grosse Kaffee-Filialisten, wie Starbucks, entstehen überall, Magneten für junge Menschen, Geschäftsleute und Besucher.

Für viele ältere Menschen in Shanghai sind die alten lokalen Kaffeehäusern immer noch das Liebste, erinnern sie doch an die guten alten Zeiten.
 
Cheng Naishan, ein bekannter lokaler Schriftsteller, sagt Kaffee zu schmecken ist die Vergangenheit zu schmecken. "Kaffeetrinken ist eine Volkserinnerung für alle alten Shanghaier", sagt Cheng.

"Wir sind in Shanghai empfinsam für " Stimmungen ", sagt er. "Es gab eine Zeit, sitzend in einem Kaffeehaus, das Kaffeearoma riechend und den Kaffee trinkend. Das gab eine sehr elegante " Stimmung " zum Leben."
Der inländische Kaffeeumsatz steigt um 10-15 Prozent, ebenso der Verbrauch.
Die chinesischen Baristi sind zwar noch nicht an der Spitze in der World Barista Championship angekommen, die als "Olympiade der Kaffeekunst" angesehen wird, aber wer weiss ... ?

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