Kaffeetrinken wie Gott in Frankreich - Steuersenkung in der Gastronomie

Bild von kaffeeseiten

Wiedereinmal muss eine andere Nation unserer Bundesregierung etwas auf die Sprünge helfen. 
Frankreich senkt die Steuern für Gastronomie um 14,1 Prozent!
 
Seit heute, 01.07.2009, ist der Mehrwertsteuersatz von 19,6 % in den französischen Gaststätten Vergangenheit. Es gilt der neue Steuersatz von 5,5 % in den Restaurants und Bistros Frankreichs.
 
Für diesen Nachlass der Mehrwertsteuer, ausgenommen von dieser Regelung sind übrigens alle alkoholhaltigen Getränke, versprachen die Gaststättenverbände, die Steuerleichterung auch als Preissenkung an Ihre Kunden weiterzugeben. Natürlich werden kleine Bars und Bistros, die um ihre Existenz kämpfen, den zusätzlichen Gewinn zum Erhalt des Unternehmens selber einstreichen.
 
Der Preisnachlass ist keine Pflicht, jedoch wer damit öffentlich wirbt, muss mit Kontrollen der Aufsichtsbehörden und Verbraucherschützer rechnen.
 
Diese Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie ist schon lange in Frankreich gefordert worden. In der EU hat gerade unsere aktuelle Bundesregierung die Entscheidung 'Pro' Steuersenkung blockiert. Erst die Auswirkungen der Finanz- jetzt Wirtschaftskrise, haben die deutschen Entscheidungsträger in Brüssel dazu bewogen nachzugeben.
Doppelt problematisch sind dadurch die jüngsten Aussagen , hier nicht erwähnenswerter Politiker, die in Deutschland den ermässigten Steuersatz von 7 % gerne auf 9,5 % anheben möchten.
Um den Kaffee und Lebensmittel für die Rentner, Arbeitslosen, Studenten noch erschwinglicher oder attraktiver zu machen?
 
Das Zeichen aus Frankreich an die Wirtschaft (Gastronomie) und deren Ankurbelung, ist jedenfalls das Richtige ... "Encore deux cafés s'il vous plait!"